Utensilien für die moderne Küche

Wer würde nicht gerne ein Haus bauen? Steht das nicht bei vielen von uns im Buch des Lebens als geplanter Programmpunkt? In der Art: Erst die Ausbildung, dann Beruf, dann Hausbauen, Heiraten und Kinder bekommen? Gut. Das mit dem Hausbauen ist nicht jedermanns Sache. Und nicht jeder verfügt über ein Einkommen, das dies ermöglicht. Aber eine Immobilie erwerben und schön einrichten, damit man sich wohlfühlt – das möchte jeder. Und faszinierenderweise haben viele Menschen recht ähnliche Vorstellungen und Wünsche. Klischee hin oder her – Frauen möchten, auch wenn sie gar nicht immer so gerne kochen – eine Küche haben, die nach ihren Wünschen eingerichtet und gestaltet ist. Stellt sich nur die Frage: Was gehört in eine moderne Küche?

Die moderne Küche

Moderne Küchen sehen heute natürlich ganz anders aus als noch vor 30 Jahren. Damals – und das ist eigentlich nicht so lange her – waren alle Räume in sich abgeschlossen. Das Wohnzimmer war deutlich abgegrenzt vom Essbereich. Dieser zumeist auch von der Küche. Nur wenn wenig Platz war, wurde auch in der Küche gespeist. Die Wohnräume waren ohnehin komplett abgetrennt. Das ist auch sinnvoll, wenn man nicht die Gerüche vom Kochen im Schlafzimmer haben möchte.

Die moderne Küche ist heute fast schon fixer Bestandteil in einem recht offen gestalteten, hellen Wohn- und Essbereich, der gerne auch 50 Quadratmeter gross sein darf. Wurden die Küchenmöbel bis vor gar nicht allzu langer Zeit brav den Wänden entlang verbaut, so ziert heute ein massiver freistehender Küchenblock diesen offenen Wohnbereich. Der Dunstabzug schwebt über dem Herd oder fährt von unten aus dem Block, an der Wand finden Sie Waschbecken, Stauraum, Geschirrspüler, Kühlschrank und noch mehr Stauraum. Alles in allem sehr stylisch, denn die Küche von heute ist durchaus herzeigbar und schön. Nicht selten ist der Kühlschrank freistehend in edler Edelstahloptik, mit Eiswürfelspender und allem was dazu gehört. Der Kaffeevollautomat steht ebenfalls gut sichtbar auf der Marmor-Arbeitsplatte. Der Backofen ist vielleicht sogar schon einem gesundheitsbewussten Dampfgarer gewichen. Und als kleines, unscheinbares Detail sollten wir den Vakuumierer nicht vergessen, der nicht nur praktisch sondern extrem nützlich ist, dem aber leider bis jetzt zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Was tun Sie mit den Resten, die vom Kochen übrig bleiben?

Nur ein kleines Beispiel: Wenn Sie einen dampfgegarten Schmorbraten mit Dünstgemüse und geschmackiger Sosse zubereiten, dann tun Sie das in einer üppigen Menge. Der einfache Grund: Der Aufwand für die Zubereitung ist in etwa der gleiche, nur dass Sie bei grösseren Mengen wenigstens ein zweites Mal davon zehren können. Fertige Speisen hingegen gehören bis zum Verzehr gut gekühlt. Wenn Sie alles in Aufbewahrungsdosen geben, brauchen Sie irrsinnig viel Platz – besonders im Gefrierschrank. Doch gerade dort hält sich Essen am besten. Wenn Sie die Speisen vakuumieren und in Beutel verschweissen, verschenken Sie keinen Platz. Auch im Kühlschrank hält sich das Essen länger, weil Sie Sauerstoff, unter dem sich Keime ausbreiten können, entziehen. Dieser kleine Edelhelfer gehört also unbedingt mit dazu.